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	<title>roman&#039;s blog ... &#187; CSR</title>
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	<description>… zu Corporate Social Responsibility, Nachhaltiger Entwicklung und Neuen Medien!</description>
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		<title>Stellt Corporate Social Responsibility (CSR) einen Fortschritt dar?</title>
		<link>http://blog.mesicek.com/2010/04/09/stellt-corporate-social-responsibility-csr-einen-fortschritt-dar/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 13:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman H. Mesicek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
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		<category><![CDATA[CSR]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Titel gibt es im aktuellen Magazin Wirtschaft &#38; Umwelt (Nr. 1/2010) der Arbeiterkammer erschienen in der Serie “Kontroverse” zwei Gastkommentare zum Thema. Einer (“CON”) von Mag. Werner Hochreiter unter dem Titel “CSR – Neuer Wein in alten Schläuchen”. Und einer (&#8216;”PRO” – wie sollte es anders sein …) von mir. Unternehmen müssen Geschäft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter diesem Titel gibt es im aktuellen Magazin </em><a href="http://www.wirtschaftundumwelt.at/" target="_blank"><em>Wirtschaft &amp; Umwelt</em></a><em> (Nr. 1/2010) der Arbeiterkammer erschienen in der Serie <a href="http://www.wirtschaftundumwelt.at/3799/3800/3808/3809/" target="_blank">“Kontroverse”</a> zwei Gastkommentare zum Thema. Einer (“CON”) von Mag. Werner Hochreiter unter dem Titel “CSR – Neuer Wein in alten Schläuchen”. Und einer (&#8216;”PRO” – wie sollte es anders sein …) von mir.</em></p>
<p><strong>Unternehmen müssen Geschäft und Gesellschaft verbinden</strong></p>
<p>Seit dem Jahr 2003 in dem das Leitbild „Erfolgreich Wirtschaften. Verantwortungsvoll handeln.“ der österreichischen Wirtschaft präsentiert wurde, ist Corporate Social Responsibility (CSR) salonfähig geworden. Großbetriebe und multinationale Konzerne haben CSR als Managementkonzept und Mittel gegen den Vertrauensverlust der KonsumentInnen längst aufgegriffen und inzwischen auch als Innovationstreiber für sich entdeckt. Sie haben erkannt, dass sie in Zeiten, in denen Debatten über Arbeitsbedingungen in Zulieferländern, Klimaveränderung oder Globalisierung in einer immer breiteren Öffentlichkeit geführt werden, eine aktive Rolle einnehmen müssen. Firmen setzen deshalb auch in diesem Bereich auf Professionalisierung und legen bei der Umsetzung sozialer und ökologischer Initiativen immer öfter dieselben Maßstäbe an, wie in ihrem unternehmerischen Handeln. Oder wie der Strategie-Guru der Betriebswirtschaftslehre, Harvard-Professor Michael Porter, es ausdrückt: Unternehmen müssen „Geschäft und Gesellschaft“ verbinden, um damit für beide Seiten „shared value“, einen gesellschaftlichen Mehrwert, zu erzielen.</p>
<p>Eine Besonderheit in Österreich ist, dass nicht nur große Unternehmen das Thema für sich entdeckt haben. Auch Klein- und Mittelunternehmen (KMU) haben sehr früh Chancen und Nutzen von strategischer CSR erkannt. KMU sind traditionell stark in regionale Strukturen eingebunden, wodurch ein fairer Umgang mit GeschäftspartnerInnen und MitarbeiterInnen sowie das Engagement in der lokalen Gemeinschaft selbstverständlich und eine notwendige Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg sind. Unterstützt werden österreichische Betriebe seit dem vergangenen Jahr auch durch das von UnternehmensverterterInnen selbst entwickelte neue Leitbild „Erfolg mit Verantwortung“. Dieses versteht sich als Zielkatalog für verantwortungsvolles Wirtschaften anhand der fünf Handlungsfelder: Führung und Gestaltung, Markt, MitarbeiterInnen, Umwelt und Gesellschaft.</p>
<p>Obige Ausführungen zeigen, dass sich die Unternehmen in den letzten Jahren mit CSR auseinandergesetzt und sich auf den Prozess eingelassen haben. Eines aber scheint sich nicht geändert zu haben: die Kritik die diesen Unternehmen entgegengebracht wird. Die Diskussionen sind leider immer noch von Vorurteilen und Schubladendenken geprägt. Die meisten Kritiker sind noch auf dem Stand von vor sieben Jahren stehengeblieben. Und die Forderungen sind inzwischen altbekannt: CSR als Gütezeichen oder Gesetz festzuschreiben und damit Unternehmen dazu verpflichten, sich exakt an ein Regelwerk zu halten. Mit dem Nebeneffekt jeglichen Spielraum – und damit jegliche Innovationskraft – im Keim zu ersticken. Das Verkennen dessen, was CSR ist – nämlich ein unternehmerisches Werkzeug und kein Weg zu neuen Regulierungen &#8211; führt, wie es scheint, nach wie vor zu diesen unterschiedlichen Auffassungen und hemmt damit vielfach die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</p>
<p>Unternehmen haben gelernt, ihren Anspruchsgruppen auf Augenhöhe zu begegnen und jetzt sollten diese ihrem Beispiel folgen. Erfolgreiche Kooperationen zwischen Wirtschaft und NGOs, wie etwa beim CSR-Preis TRIGOS, der 2010 bereits zum siebenten Mal vergeben wird und mit über 166 eingereichten Projekten der erfolgreichste bisher ist, zeigen, dass es auch anders geht – und zwar miteinander.</p>
<p><em><a href="http://blog.mesicek.com/files/akwu012010_33.jpg"><img style="margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0pt none;" src="http://blog.mesicek.com/files/akwu012010_33_thumb.jpg" border="0" alt="akwu012010_33" align="right" /></a><em><em><a href="http://blog.mesicek.com/files/akwu012010_32.jpg"><img style="margin-left: 0px; margin-right: 0px; border: 0pt none;" src="http://blog.mesicek.com/files/akwu012010_32_thumb.jpg" border="0" alt="akwu012010_32" align="right" /></a></em></em>Beide Artikel gibt es auch auf der <a href="http://www.wirtschaftundumwelt.at/3799/3800/3808/3809/" target="_blank">Webseite von Wirtschaft &amp; Umwelt</a> zum nachlesen, sowie hier die (abfotografierten) Originale.</em></p>
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		<title>Wieder ein neuer Vortrag zu CSR</title>
		<link>http://blog.mesicek.com/2010/01/31/wieder-ein-neuer-vortrag-zu-csr/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 19:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman H. Mesicek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
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		<description><![CDATA[Das wird wahrscheinlich schon ein wenig langweilig für die geschätzte Leserin bzw. den geschätzten Leser meines Blogs. Trotzdem hier nochmal ein Verweis auf die neuen, wie ich glaube recht gelungenen, Folien, die ich diesmal im CSR-Blog online gestellt habe. Gehalten habe ich den Vortrag am 28. Jänner 2010 als Eröffnung des Lehrgangs “Integriertes CSR-Management”. Titel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird wahrscheinlich schon ein wenig langweilig für die geschätzte Leserin bzw. den geschätzten Leser meines Blogs.</p>
<p>Trotzdem hier nochmal ein Verweis auf die neuen, wie ich glaube recht gelungenen, Folien, die ich diesmal im <a href="http://www.csr-blog.at/2010/01/31/vortrag-%E2%80%9Cglobale-herausforderungen-und-die-rolle-der-unternehmen%E2%80%9D/" target="_blank">CSR-Blog</a> online gestellt habe. Gehalten habe ich den Vortrag am 28. Jänner 2010 als Eröffnung des Lehrgangs “Integriertes CSR-Management”. Titel dieses Mal “Globale Herausforderungen und die Rolle der Unternehmen”.</p>
<p><em>PS: Herzlichen Danke an dieser Stelle an </em><a href="http://reinhardherok.wordpress.com/"><em>Reinhard Herok</em></a><em>. Ihm habe ich einige neue Ideen (inhaltlich und gestalterisch) in diesem Foliensatz zu verdanken.</em></p>
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		<title>No Future Marktwirtschaft?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman H. Mesicek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
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		<category><![CDATA[CSR]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegenteil, allerdings ist eine Neuinterpretation gefragt! Denn die aktive Mitwirkung der Wirtschaft ist unbedingt erforderlich, sollen die anstehenden globalen Herausforderungen überwunden werden. * Wagt man einen kurzen Rückblick in das Jahr 2009 so bleibt man doch einigermaßen frustriert zurück: die globale Wirtschaft strauchelte, Herausforderungen wie Armut, Nahrungsmittelknappheit und sauberes Trinkwasser harren weiterhin einer Lösung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Im Gegenteil, allerdings ist eine Neuinterpretation gefragt! Denn die aktive Mitwirkung der Wirtschaft ist unbedingt erforderlich, sollen die anstehenden globalen Herausforderungen überwunden werden. *</i></p>
<p>Wagt man einen kurzen Rückblick in das Jahr 2009 so bleibt man doch einigermaßen frustriert zurück: die globale Wirtschaft strauchelte, Herausforderungen wie Armut, Nahrungsmittelknappheit und sauberes Trinkwasser harren weiterhin einer Lösung und der Klimawandel kann weiter fortschreiten – die Konferenz von Kopenhagen hat nur ein halbherziges Abkommen hervorbringen können. Die Alleinschuld für diese Miseren im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus" target="_blank">Kapitalismus</a> zu suchen greift zu kurz. Wohl eher ist es eine Kombination aus mangelnder gesellschaftlicher Solidarität bei gleichzeitigem Fehlen von politischem Mut und Weitblick, sowie – das soll nicht unterschlagen werden – ungezügelten, auf kurzfristigen Gewinnen ausgerichteten Märkten. </p>
<p>Doch gerade die oben genannten globalen Herausforderungen erfordern es , dass alle Akteure – Politik, Zivilgesellschaft, Unternehmen und auch jeder Einzelne – gemeinsam an Lösungen arbeiten. Für Unternehmen bedeutet es, dass vielfach neue Wege beschritten werden müssen. „Business as usual is not an option“, betonte <a href="http://president.wbcsd.org/" target="_blank">Björn Stigson</a>, Präsident des <a href="http://www.wbcsd.org/" target="_blank">World Business Council for Sustainable Development</a> im Oktober 2009 vor über 50 CEOs der weltweit größten Unternehmen. Auf globaler Ebene wie auch in Österreich erkennen EigentümerInnen und ManagerInnen, dass die Themen Verantwortung und Ethik wichtiger sind denn je. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit" target="_blank">Nachhaltigkeit</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">Corporate Social Responsibility (CSR)</a> müssen gerade jetzt zentrale Begriffe der Unternehmensausrichtung sein. </p>
<p><strong>Erfolg mit Verantwortung</strong></p>
<p>Großbetriebe und multinationale Konzerne haben CSR als Mittel gegen den grassierenden Vertrauensverlust aufgegriffen und inzwischen auch als Innovationstreiber für sich entdeckt. Unternehmen setzen auch in diesem Bereich auf Professionalisierung und legen bei der Umsetzung sozialer und ökologischer Initiativen immer mehr dieselben Maßstäbe an, wie in ihrem unternehmerischen Handeln. Und auch Klein- und Mittelunternehmen haben Chancen und Nutzen von strategischer CSR entdeckt. Diese sind traditionell stark in regionale Strukturen eingebunden, wodurch fairer Umgang mit GeschäftspartnerInnen und MitarbeiterInnen sowie das Engagement in der lokalen Gemeinschaft eine notwendige Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg sind.</p>
<p>Auf dem Weg, CSR dauerhaft und strategisch in noch mehr heimischen Unternehmen zu verankern, wurde in Österreich im Jahr 2009 ein weiterer gesetzt. Über 80 Unternehmen erarbeiteten im Dialog mit VertreterInnen von Politik, Nicht-Regierungsorganisationen und Wissenschaft das neue CSR-Leitbild der österreichischen Wirtschaft: <a href="http://www.respact.at/csrleitbild" target="_blank">„Erfolg mit Verantwortung – Ein Leitbild für zukunftsfähiges Wirtschaften“</a>. Das Leitbild richtet sich an alle österreichischen Unternehmen und bietet ihnen einen Katalog von Zielen für verantwortungsvolles Wirtschaften. Unternehmen können das Leitbild für sich übernehmen und es zur schrittweisen Umsetzung ebenso nutzen wie für die systematische Dokumentation ihres Engagements.</p>
<p><strong>Geschäft und Gesellschaft</strong></p>
<p>Auch in der aktuellen Management-Lehre finden geänderte Rahmenbedingungen für Unternehmen ihren Niederschlag. So ist der Strategie-Guru der Betriebswirtschaftslehre, <a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facEmId=mporter&amp;loc=extn" target="_blank">Michael E. Porter</a>, der Ansicht Unternehmen müssen <a href="http://hbr.org/2006/12/strategy-and-society/ar/1" target="_blank">„Geschäft und Gesellschaft“</a> verbinden, um damit für beide Seiten „shared value“, einen gesellschaftlichen Mehrwert, zu erzielen. Sein Kollege, Wirtschaftsvordenker <a href="http://www.bus.umich.edu/FacultyBios/FacultyBio.asp?id=000161713" target="_blank">C.K. Prahalad</a> geht sogar so weit, dass er in Zukunft nur mehr für Unternehmen Chancen sieht, die auch <a href="http://hbr.org/2009/09/why-sustainability-is-now-the-key-driver-of-innovation/ar/1" target="_blank">soziale und ökologische Kriterien in ihr Geschäftsfeld integrieren</a> und so aus dem Konzept der Nachhaltigen Entwicklung einen &#8211; für den langfristigen Erfolg &#8211; entscheidenden Wettbewerbsvorteil generieren.</p>
<p>In Zukunft werden nur mehr jene Betriebe erfolgreich sein, die sich als Teil der Lösung der oben genannten globalen Herausforderungen verstehen – und auch wirtschaftliche Konzepte dafür anbieten können. Eine „neu interpretierte“ Marktwirtschaft wird Solidarität und generationenübergreifende Verantwortung als zentrale Werte enthalten müssen. Dafür liegt eine Vielzahl an Konzepten auf dem Tisch. Jetzt ist es an der Zeit, dass alle gesellschaftlichen Akteure deren Umsetzung einfordern und daran konstruktiv mitarbeiten.</p>
<p><em>* Dieser Blog-Eintrag ist unter dem Titel “Umsetzung einfordern” in der <a href="http://derstandard.at/GuterKapitalismus" target="_blank">Serie “Guter Kapitalismus?”</a> am 24.12.2009 als Teil 14 in der Zeitung </em><a href="http://derstandard.at/" target="_blank"><em>Der Standard</em></a><em> erschienen.</em></p>
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		<title>Beispiele, Beispiele und nochmal Beispiele</title>
		<link>http://blog.mesicek.com/2009/12/17/beispiele-beispiele-und-nochmal-beispiele/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 12:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman H. Mesicek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmensbeispiele um genau zu sein. Und wofür? Für Corporate Social Responsibility (CSR) natürlich. Das ganze eingebettet in meine neuen Folien zu dem Leitbild “Erfolg mit Verantwortung”, welches im September 2009 präsentiert wurde. Und erstmals gibt es auch ein Handout, dass unsere derzeitige Praktikantin Sonja Höglinger mit mir erstellt hat. Gehalten habe ich den Vortrag am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmensbeispiele um genau zu sein. Und wofür? Für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">Corporate Social Responsibility (CSR)</a> natürlich. Das ganze eingebettet in meine neuen Folien zu dem <a href="http://www.respact.at/csrleitbild" target="_blank">Leitbild “Erfolg mit Verantwortung”</a>, welches im September 2009 präsentiert wurde.</p>
<p>Und erstmals gibt es auch ein Handout, dass unsere derzeitige Praktikantin <a href="http://www.respact.at/content/site/plattform/team/article/4673.html" target="_blank">Sonja Höglinger</a> mit mir erstellt hat. Gehalten habe ich den Vortrag am 4. Dezember 2010 übrigens bei einer Fachkonferenz der <a href="http://www.vhs.at/" target="_blank">Wiener Volkshochschulen</a> bei der neben mir noch <a href="http://www.plenum.at/de/de/das_team/menschen/sylvia_brenzel.html" target="_blank">Sylvia Brenzel</a> von <a href="http://www.plenum.at/" target="_blank">plenum</a> sowie <a href="http://www.gugler.at/kontakt/ansprechpartner/marketing/reinhard-herok.html" target="_blank">Reinhard Herok</a> von der Firma <a href="http://www.gugler.at/" target="_blank">Gugler</a> das Thema CSR dem Publikum vorgestellt haben.</p>
<p>Aber jetzt zur Sache!</p>
<p><strong>Begriffs- und Standortbestimmung</strong></p>
<p>Der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ wurde erstmals im Zukunftsbericht <a href="http://www.amazon.de/Our-Common-Future-Oxford-Paperbacks/dp/019282080X" target="_blank">„Our Common Future“</a>, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brundtland-Bericht" target="_blank">Brundtland-Bericht</a> genannt, definiert: <em>„Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ </em>Um langfristige Existenz zu sichern, müssen dabei die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Soziales – Ökologie – Ökonomie gleichwertig berücksichtigt werden.</p>
<p>Unternehmen beeinflussen mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit auf vielfältige Weise das Leben der Menschen und die Umwelt. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">Corporate Social Responsibility (CSR)</a> </strong>ist ein Tool für Unternehmen, um Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Der Begriff steht für eine unternehmerische Praxis, die soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung mit ökonomischen Zielen verbindet. Dabei ist CSR Bestandteil des Kerngeschäfts und wirkt sich auf alle unternehmerischen Entscheidungen und Unternehmensbereiche aus. Corporate Social Responsibility muss regelmäßig in Form eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses evaluiert werden.</p>
<p><strong>Warum CSR?</strong></p>
<p><em>Gesellschaftliche Herausforderungen </em></p>
<p>Unternehmen nutzen CSR, um sich globalen Herausforderungen zu stellen. Zu diesen gehören beispielsweise:</p>
<ul>
<li>der Klimawandel, ausgelöst durch steigende Emissionen und der damit verbundene Temperaturanstieg</li>
<li>Armut aufgrund von Bevölkerungswachstum bei gleichzeitiger Ressourcenknappheit</li>
<li>Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Wirtschaft durch die Finanz- und Wirtschaftskrise</li>
</ul>
<p><em>Defensive Motive</em></p>
<p>Auch Druck von den einzelnen Interessensgruppen ist für Unternehmen ein Grund, CSR für sich zu entdecken. Auch wenn das Unternehmen die Kritik an Produkten oder Geschäftsfeldern nicht unmittelbar selbst verschuldet hat, muss es darauf reagieren. Beispiele für solche Antriebsfaktoren sind:</p>
<ul>
<li>Druck durch Non Governmental Organisations (NGOs)</li>
<li>Normierung und Regulierung einzelner Produkte oder ganzer Geschäftszweige</li>
<li>Druck aus der Wertschöpfungskette (Supply Chain), z.B. spezielle Anforderungen von Kunden</li>
</ul>
<p><em>Unternehmensgestaltung bzw. intrinsische Motive</em></p>
<p>Unternehmen nutzen das Werkzeug CSR aber auch proaktiv zur Gestaltung des eigenen Geschäftsfelds. Beispiele für den Einsatz von CSR zur Unternehmensgestaltung:</p>
<ul>
<li>Risikominimierung durch transparente Wertschöpfungsketten</li>
<li>Reputation und damit gesteigertes Vertrauen der KonsumentInnen in das Unternehmen</li>
<li>Innovation durch neue Impulse</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.mesicek.com/files/clip_image002.jpg"><img style="margin-left: 12px; margin-right: 12px; border: 0pt none;" src="http://blog.mesicek.com/files/clip_image002_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image002" hspace="12" align="right" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Welche Bereiche beinhaltet CSR?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im Jahr 2009 wurde das neue CSR-Leitbild <strong>Erfolg mit Verantwortung – Ein Leitbild für zukunftsfähiges Wirtschaften</strong> präsentiert. In einem fast eineinhalb Jahre dauernden Prozess wurde es unter Einbezug von UnternehmensvertreterInnen, NGOs, KonsumentInnen und weiteren Interessensgruppen erstellt. Das Leitbild identifiziert fünf Handlungsfelder für Unternehmen, die ihre Verantwortung aktiv wahrnehmen wollen.</p>
<p><em>Handlungsfeld 1 Führung und Gestaltung</em></p>
<p>Um Veränderungen zu bewirken, müssen Führungspersonen aktiv sein und ihre Vorbildrolle einnehmen, denn Führungskräfte und EigentümerInnen prägen die Kultur ihres Unternehmens.</p>
<blockquote><p><strong>gugler cross media (<a href="http://www.gugler.at/">www.gugler.at</a>) „Nachhaltige Medien“:</strong> Das Familienunternehmen lebt die persönlichen Werte der FirmengründerInnen und hat so einen Betrieb geschaffen, der ökonomisch, umweltbewusst und sozialverträglich wirtschaftet.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Zotter Schokoladen Manufaktur (<a href="http://www.zotter.at" target="_blank">www.zotter.at</a>) „Faire Schokolade“:</strong> Der Firmengründer Josef Zotter produziert mit seinem Team einzigartige handgeschöpfte Schokoladen, hergestellt aus biologischen und fair gehandelten Rohstoffen.</p></blockquote>
<p><em>Handlungsfeld 2 Markt</em></p>
<p>Unternehmen sind auf einer Vielzahl von Märkten aktiv, kaufen und verkaufen im In- und Ausland und nutzen Kapitalmärkte. Sie ernten Vertrauen und stärken das Ansehen der Wirtschaft, wenn sie Verantwortung für ihre Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsbeziehungen übernehmen.</p>
<blockquote><p><strong>Göttin des Glücks (www<a href="http://www.goettindesgluecks.at/">.goettindesgluecks.at</a>) „Faire Kleidung“: </strong>Das erste ökofaire Modelabel Österreichs verarbeitet nur fair gehandelte Bio-Baumwolle.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Frauscher Bootswerft (<a href="http://www.frauscherboats.com">www.frauscherboats.com</a>) „Hybrid-Motoryacht“:</strong> Geräuschlos und emissionsfrei setzt Frauschers Hybrid-Motoryacht neue Maßstäbe für die Bootsfahrt.</p></blockquote>
<p><strong></strong></p>
<p><em>Handlungsfeld 3 MitarbeiterInnen</em></p>
<p>Wer die „besten Köpfe“ in seinem Unternehmen möchte, muss einiges bieten: faire Entlohnung, regelmäßige Aus- und Weiterbildung, aber auch eine gute Work-Life-Balance und Diversität sind entscheidende Erfolgsfaktoren.</p>
<blockquote><p><strong>Deakon Degen (<a href="http://www.deakon.at/">www.deakon.at</a>) „Mitarbeiterprogramm Fit zum Erfolg“:</strong> Mit gemeinsamen Training, kostenloser mobiler Massage, Ernährungsmaßnahmen und sportwissenschaftlicher Beratung schafft Deakon Degen als KMU ein Wohlfühlklima am Arbeitsplatz.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Veitsch-Radex (<a href="http://www.rhi-ag.com" target="_blank">www.rhi-ag.com</a>) „Zukunftsfähige Lehrlingsausbildung“:</strong> Veitsch-Radex spornt seine Lehrlinge mit Prämien, Kurwochen und Weiterbildungen zu besten Leistungen an.</p></blockquote>
<p><em>Handlungsfeld 4 Umwelt</em></p>
<p>Die natürliche Lebensgrundlage aller Menschen kann nur erhalten bleiben, wenn auch Unternehmen ihre Verantwortung wahrnehmen und schädliche Folgen und Risiken ihres Handelns minimieren und Ressourcen effizient einsetzen.</p>
<blockquote><p><strong>Malerei Herbsthofer (<a href="http://www.herbsthofer.com/">www.herbsthofer.com</a>) „Ökologische Farben“: </strong>Als KMU leistet Herbsthofer durch Verwendung von Biomasse und Ökostrom, Pflanzenöl als Treibstoff und der Verwendung von ökologischen Produkten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Eine Welt Handel (<a href="http://www.eine-welt-handel.com" target="_blank">www.eine-welt-handel.com</a>) „Ökologische Lagerhalle“:</strong> Neben fairem Handel ist für die Eine Welt Handel AG auch Umweltschutz ein Thema: als erstes eco²building in Europa spart die neue Lagerhalle des Logistikzentrums 90% der Heizkosten ein und verfügt sogar über einen eigenen Bahnanschluss.</p></blockquote>
<p><em>Handlungsfeld 5 Gesellschaft</em></p>
<p>Als „Good Corporate Citizens“ tragen verantwortungsvolle Unternehmen dazu bei die Gesellschaft nachhaltig zu entwickeln. Menschenrechte zu achten gehört genauso dazu wie sich fair zu verhalten. <span style="text-decoration: underline;">Beispiele</span>:</p>
<blockquote><p><strong>Die Zweite Sparkasse (<a href="http://www.diezweitesparkasse.at/">www.diezweitesparkasse.at</a>) „Konten für alle“:</strong> Die Zweite Sparkasse bietet Menschen in Notsituationen ein Haben-Konto ohne Überziehungsmöglichkeit an und kooperiert dabei eng mit Wohlfahrts- und Beratungsorganisationen, um den Betroffenen ein Leben ohne Schulden zu ermöglichen.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Microsoft Österreich (<a href="http://www.microsoft.com/Austria">www.microsoft.com/Austria</a>) „Kinderbuch zur Sensibilisierung für die Gefahren sozialer Netzwerke“:</strong> Um schon den ganz Kleinen die Gefahren der Weitergabe persönlicher Daten und sozialer Netzwerke bewusst zu machen, kreierte Microsoft ein kindgerecht verfasstes Buch.</p></blockquote>
<p><strong>Ausgewählte Erfolgsfaktoren für CSR</strong></p>
<ul>
<li>CSR darf kein einmaliges Projekt bleiben, sondern muss in die Strategie des Unternehmens aufgenommen werden, um sich laufend weiterzuentwickeln.</li>
<li>Nur wenn CSR im Kerngeschäft verankert ist, kann es einen Wandel bewirken.</li>
<li>Wichtig ist, einen ständigen und transparenten Dialog gemeinsam mit allen Interessensgruppen (Stakeholdern) zu führen.</li>
</ul>
<p>Und zum Abschluss noch ein paar <strong>Literaturempfehlungen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Erfolg mit Verantwortung – Ein Leitbild für zukunftsfähiges Wirtschaften<br />
</strong>Eine Druckversion des Leitbilds erhalten Sie unter <a href="mailto:office@respact.at">office@respact.at</a>, Sie finden das gesamte Leitbild aber auch online unter <a href="http://www.respact.at/csrleitbild">www.respact.at/csrleitbild</a>.</li>
<li><strong>Erfolg und Verantwortung – Die strategische Kraft von Corporate Social Responsibility<br />
</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Friesl" target="_blank">Christian Friesl</a>, <a href="http://www.buecher-nach-isbn.info/3-7089/370890253X-Erfolg-und-Verantwortung-Die-strategische-Kraft-von-Corporate-Social-Responsibility-3-7089-0253-X.html" target="_blank">facultas Verlag</a></li>
<li><strong>CSR Jahrbuch für unternehmerische Verantwortung 2010<br />
</strong>Michael Fembek, <a href="http://www.kgv.at/gross/produkte/themenguides/csr.html" target="_blank">KGV Verlag</a></li>
</ul>
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		<title>Za wos brauch ma des?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 16:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman H. Mesicek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blog-Handout zu meinem Vortrag am 16. April 2009 bei der plenum Akademie in Blumau. Beim Lehrgang “Zukunftsfähiges Wirtschaften -Integriertes CSR-Management&#8221; darf ich jetzt seit einiger Zeit die Eröffnungsworte sprechen und einen kurzen Impuls geben. Gegliedert habe ich meine Präsentation dieses Mal in 6 (kurze) Teile: Standortbestimmung, CSR in der Wirtschaftskrise, Verschiedene unternehmerische Zugänge zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blog-Handout zu meinem Vortrag am 16. April 2009 bei der <a href="http://www.plenum.at/de/20/5/54/83.html" target="_blank">plenum Akademie</a> in Blumau. Beim Lehrgang <a href="http://www.plenum.at/de/20/5/54/84.html" target="_blank">“Zukunftsfähiges Wirtschaften -Integriertes CSR-Management&#8221;</a><strong> </strong>darf ich jetzt seit einiger Zeit die Eröffnungsworte sprechen und einen kurzen Impuls geben.</p>
<p>Gegliedert habe ich meine Präsentation dieses Mal in 6 (kurze) Teile: Standortbestimmung, CSR in der Wirtschaftskrise, Verschiedene unternehmerische Zugänge zu CSR, Nutzen der Umsetzung und Implementierung, drei ausgewählte Erfolgsfaktoren und einige Beispiele. Aufgrund der Kürze der Zeit, hab’ ich mir jedes Mal exemplarisch ein paar Highlights aus jedem Themenfeld herausgepickt.</p>
<p>Als erstes die Präsentation:</p>
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</div>
<p>Und Jetzt das Blog-Handout zu den Punkten im einzelnen.</p>
<p><strong>Standortbestimmung: </strong>Ein kurzer Abriss meines “CSR-Weltbilds”.</p>
<p>Unternehmen sind Teil der Gesellschaft und müssen somit einen Beitrag zum Erreichen der – inzwischen glaube ich breit akzeptierten – Vision der Nachhaltigen Entwicklung leisten. Unterm Strich heißt das, Sie sollten sich auch Ihrer sozialen und ökologischen (zusätzlich zur ökonomischen) Verantwortung bewusst sein und dürfen diese in ihrem Geschäft nicht vernachlässigen. Corporate Social Responsibility (CSR) soll dabei als Tool verstanden werden, dass es Unternehmen – in der Regel gewöhnt an Managementsysteme – ermöglicht, diese Themen in das Tages- und Kerngeschäft zu integrieren. Wie kann dass beispielsweise aussehen? Nach Integration in Vision und Mission des Unternehmens (in vielen Fällen in der einen oder anderen Form schon vorhanden) folgt die Integration in Zielvereinbarungen der MitarbeiterInnen, so dass diese zusätzlich zu ökonomischen und persönlichen Zielen auch soziale (z.B. Volunteering in Sozialorganisationen) und ökologische (z.B. Strom sparen in der Abteilung) Ziele erhalten.</p>
<p>In Österreich führte die Diskussion um das Thema CSR, gewöhnlich auf Deutsch als “Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen” bezeichnet im Jahr 2003 zur Veröffentlichung des <a href="http://www.respact.at/content/site/service/dokumente/article/2142.html" target="_blank">CSR-Leitbilds der Wirtschaft “Erfolgreich Wirtschaften. Verantwortungsvoll handeln.”</a> welches derzeit im Rahmen des <a href="http://www.respact.at/content/site/projekte/article/4361.html" target="_blank">Zukunftsdialogs</a> erneuert wird und im Herbst neu erscheinen wird. Auf institutioneller Ebene führte die Diskussion im Jahr 2007 zur Zusammenführung der Initiative CSR-Austria und des Austrian Business Council for Sustainable Development (in Österreich aktiv seit 1997) zur <a href="http://www.respact.at/">Unternehmensplattform respACT</a> (steht übrigens für <strong>resp</strong>onsible <strong>act</strong>ion).</p>
<p><strong>Alles neu macht die Krise?</strong></p>
<p>Aus CSR-Sicht, eigentlich nein. Sie verstärkt nur einen der wichtigsten Gründe, aus denen Unternehmen sich mit diesem Thema beschäftigen: Vertrauen des Marktes. Für Unternehmen ist Vertrauen – von MitarbeiterInnen, Geschäftspartnern, Shareholdern und Stakeholdern &#8211; von hoher Bedeutung. Die Krise hat einen (weiteren) Vertrauensverlust bewirkt (siehe auch den <a href="http://mesicek.com/blog/wem-vertrauen-wir">Beitrag zum Edelmann Trust Barometer</a>). Diesem gilt es durch engagiertes Vorgehen in ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen – die jetzt noch mehr unter den Nägeln brennen – zu begegnen. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt auch, dass viele Unternehmen gerade jetzt damit beginnen, sich intensiver und strategischer mit CSR zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Zugänge zu CSR</strong></p>
<p>Ohne zu stark verallgemeinern zu wollen, können drei Zugänge zum Thema beobachtet werden:</p>
<ul>
<li>Ein Aufgreifen des Themas aus einer defensiven Position heraus, das heißt nach einer Kritik durch NGOs, durch ein Problem mit einem Geschäftsfeld oder Produkt oder aber durch einen Vertrauensverlust, der nicht einmal selbst verursacht sein muss, jedoch vielfach ganze Branchen wie derzeit die Wirtschaft als ganzes betrifft.</li>
<li>Gesellschaftliche Motive, in der Regel Probleme wie Ungerechtigkeiten, Vernachlässigungen, Versäumnisse oder ähnliches, führen ebenfalls oft zu einem Engagement der Wirtschaft, welche dann eine Lösung anstrebt oder sich als Partner zur Verfügung steht. Dieser Bereich wird teilweise auch mit dem Begriff Corporate Citizenship -  das Unternehmen als Bürger in der Gesellschaft – abgegrenzt.</li>
<li>Wettbewerbsmotive sollen dem Unternehmen Vorteile am Markt durch soziales und ökologisches Engagement verschaffen. Hierbei handelt es sich oft um neue Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, die aufgrund von sich verändernden Rahmenbedingungen (z.B. Klimawandel) dem Unternehmen einen Vorteil in einem Sektor verschaffen sollen. Oder aber eine klare Positionierung für ein Kundensegment (z.B. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/LOHAS" target="_blank">LOHAS</a>) als verantwortungsvolles Unternehmen, damit die Konsumentenentscheidung zugunsten des eigenen Produkts fällt.</li>
</ul>
<p><strong>Nutzen von CSR</strong></p>
<p>Ich hab’ mich dieses Mal für eine Darstellung nach <em>Wirkungen im Unternehmen</em> entschieden, soll heißen: auf welche Bereiche des Unternehmens hat CSR positive Auswirkungen. Differenziert ist das ganze nach Kultur-, Finanz- und Strategiewirkungen. Da das meine einzigen verbliebenen Folien mit Bullet-Points sind, spare ich mir hier an dieser Stelle weitere textliche Ausführungen.</p>
<p><strong>3 ausgewählte Erfolgsfaktoren</strong></p>
<p>Ganz ohne Details da selbsterklärend (und schließlich möchte ich ja, dass auch noch jemand zu meinen Vorträgen kommt):</p>
<ul>
<li>CSR als Strategie und Prozess verstehen</li>
<li>CSR in das Kerngeschäft integrieren</li>
<li>Kommunikation und Dialog offen gestalten</li>
</ul>
<p>Und noch ein Bonus: CSR und Nachhaltigkeit muss Chefsache im Unternehmen sein und Eingang in Vision und Mission finden.</p>
<p><strong>Beispiele für vorbildliche CSR</strong></p>
<p>Ich bringe gerne immer gute und viele Unternehmensbeispiele. Das illustriert das Potential von CSR meiner Meinung nach am deutlichsten. Die in dieser Präsentation enthaltenen Beispiele lassen sich alle über die <a href="http://www.trigos.at/" target="_blank">TRIGOS Webseite</a>, die <a href="http://www.respact.at/content/site/praxisbeispiele/index.html" target="_blank">respACT Praxisbeispieldatenbank</a> oder die Unternehmensseite selbst nachrecherchieren.</p>
<p>Jetzt nochmal der <a href="http://www.slideshare.net/mes0" target="_blank">Link zu Slideshare</a>, falls die oben eingebettete Präsentation nicht funktioniert.</p>
<p>Ich hoffe das gab einen kleinen Überblick (bzw. Rückblick für alle die dabei gewesen sind). Die Präsentation ist übrigens inspiriert von <a href="http://www.garrreynolds.com/" target="_blank">Garr Reynolds</a> Buch &amp; Blog <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">“Presentation Zen”</a>: Das Buch hat vergangenes Jahr dazu geführt, dass ich meinen Vortrag von Grund auf neu gestaltet habe – bisher mit durchwegs positivem Feedback. Allen die viel präsentieren (müssen) sei das Buch deshalb hier noch einmal wärmstens ans Herz gelegt.</p>
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